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Crowdinvesting als Alternative zur eigenen Immobilie?
Aus den Erfahrungsberichten unserer Leser wissen wir, dass sich viele darüber freuen, über Crowdinvesting schon mit relativ kleinen Beträgen in Immobilien investieren zu können. Dem steht gegenüber, dass das Geld dann während der Projektlaufzeit “weg” bzw. illiquide ist und das hohe Ausfallrisiko getragen werden muss. Wenn alles gut läuft, kann man sich über Zinsen freuen, die zurzeit attraktiver als jedes Festgeldkonto sind. Wenn es nicht gut läuft, ist das Geld weg. Wer das Risiko jedoch versteht und akzeptiert, der kann Immobilien-Crowdinvesting durchaus als Beimischung zum Portfolio nutzen.
Man sollte sich als Anleger jedoch nichts vormachen: Per Definition ist Crowdinvesting keine Direktinvestition in Immobilien, sondern in aller Regel ein Kredit an ein Unternehmen ohne greifbare Sicherheiten. Die Immobilie ist dabei nur Gegenstand der Unternehmung. Auch bei Solaranlagen, Windrädern und Startups investieren Sie nicht direkt in den der Unternehmung zugrundliegenden Wert, sondern geben dem Unternehmen schlichtweg einen Kredit. Dieser Unterschied mag für den Laien klein erscheinen, er ist jedoch essentiell, um den Unterschied zwischen direkten Immobilieninvestments und Crowdinvesting zu verstehen.
Wichtig zu verstehen ist auch, dass Crowdinvestoren den von Immobilien bekannten Eigenkapital-Hebeleffekt mittels Fremdkapital nicht für sich nutzen können. Dabei ist genau das einer der Vorteile von direkten Immobilieninvestments. Im Idealfall zahlt man die Kaufnebenkosten mit dem Eigenkapital und der Mieter kommt in Form der Miete für Zins und Tilgung auf. Wenn alles gut läuft, hat man am Ende eine abbezahlte Immobilie, die laufend Mieteinnahmen abwirft. Nach Abzug von Instandhaltung und Steuern hat man dann eine weitere Einkommensquelle. Wenn es nicht gut läuft, muss man vielleicht einen Sanierungsstau aufholen, bei Leerstand die Kreditraten aus eigener Taschen bezahlen oder sich mit Mietnomaden herumschlagen.
Wie wahrscheinlich diese Best- und Worst-Case-Szenarien sind, ist schwer zu sagen. Fest steht, sowohl Crowdinvesting als auch Direktinvestitionen in Immobilien bergen Chancen und Risiken, derer man sich bewusst sein sollte. Und eines sollten man sicher nicht vergessen: Sowohl ein Immobilienportfolio als auch ein breit diversifiziertes Crowdinvesting-Portfolio bringen Verwaltungsaufwand mit sich. Bei Immobilien können Sie, sofern Sie zuverlässige Partner haben, einige Aufgaben an eine Hausverwaltung, einen Steuerberater oder einen Anwalt delegieren. Beim Crowdinvesting gibt es die Möglichkeit, über einen Marktplatz wie den Anlagehafen alle Projekte in einem Depot zu bündeln, um sich den Aufwand mit zig Crowdinvesting-Plattformen zu ersparen.
Für Menschen, die kreditavers sind, ist das Thema Immobilien vielleicht gar nicht die richtige Wahl. Manch einer verkraftet das potenzielle Ausfallrisiko von Crowdinvestments vielleicht besser als die Kreditschuld. Zwar sind Investmentschulden eher zu empfehlen als Konsumschulden. Das heißt aber nicht, dass Investmentschulden zu jedem Anlegertyp passen. Womöglich sind genau Sie z. B. mit einem passiven ETF-Sparplan besser beraten.
Letzten Endes ist die richtige Anlagestrategie die, die zu Ihnen passt. Was wir Ihnen jedoch mit auf den Weg geben wollen, ist, dass Sie das Anlagevehikel Ihrer Wahl gründlich verstanden haben sollten. Nur wer die Chancen und Risiken einer Anlage abwägen kann, wird damit langfristig glücklich werden. Für den einen ist dies Crowdinvesting, für den anderen die fremdvermietete Immobilie.
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Mit besten Grüßen aus Frankfurt am Main
Ihr Oliver Peiss, Redakteur
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Angesichts des hohen Risikos von Crowdinvesting ist eine ausreichende Diversifikation das A und O in dieser Anlageklasse. Leider hat sich das Aufbauen und Verwalten eines Crowdinvesting-Portfolios in der Praxis als sehr aufwändig herausgestellt: Investments tätigen, Zins- und Tilgungszahlungen nachvollziehen und am Ende des Jahres Steuer- und Erträgnisbescheinigungen zusammensuchen. Da kommen schnell einige Stunden Arbeit im Jahr zusammen.
Wir von Kritische-Anleger.de haben daher zusammen mit der Firma CrowdDesk den ersten Investmentmarktplatz Deutschlands ins Leben gerufen. Das Ziel: Ein Login, viele verschiedene Projekte großer Crowdinvesting-Plattformen, ein zentral verwaltetes Portfolio und eine zentral bereitgestellte Steuerbescheinigung. Kurzum: Weniger Verwaltungsaufwand, einfachere Diversifikation und damit eine Verbesserung des Risiko-Rendite-Verhältnisses von Crowdinvesting.
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**Risikohinweis: Der Erwerb von Kapital- und Vermögensanlagen über Crowdinvesting ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.
Lesenswertes aus der Finanzwelt
Im Folgenden finden Sie einige ausgewählte Artikel zum Thema Finanzen & Geldanlage, die uns im letzten Monat aufgefallen sind. Sie haben einen interessanten Artikel gefunden, der hier mit aufgelistet werden sollte? Dann schicken Sie uns eine kurze E-Mail an info@kritische-anleger.de.
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